E I N S O M M E R N A C H T R A U M 

 nach William Shakespeare 
 Premiere 08.07.21 Nationaltheater Mannheim 

 Termine 


mit:
Almut Henkel : Helena, Hermia, Demetrius, Lysander 
Ragna Pitoll: Hermia, Helena, Lysander, Demetrius
Boris Koneczny: Lysander, Demetrius, Hermia, Helena
Jacques Malan als Demetrius, Lysander, Helena, Hermia
Robin Krakowski: Puck und Titania
Patrick Schnicke: Oberon
Regie + Bühnenbild: Jakob Weiss, Design Portal und Theatertruck: Paula Wellmann, Kostüme: Elena Gaus, Musik: Katharina Merten, Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer
(c) Fotos: Christian Kleiner

Vier Menschen verirren sich im Wald und in ihren Gefühlen: Wer liebt eigentlich wen? Und warum? Bei der Verwirrung haben auch die eigentlichen Waldbewohner, die Elfen, ihre Finger im Spiel. Elfenkönig Oberon hat Beziehungskrach mit Königin Titania und stiftet seinen Kobold Puck zu allerlei Liebeszaubern an, die nicht nur die Liebesbeziehungen sondern auch die Identitäten der Menschen durcheinander wirbeln.

Shakespeares Komödie »A Midsummer Night’s Dream« ist das am häufigsten gespielte Werk des großen Dramatikers. Unzählige Filme und Theaterinszenierungen haben den berühmten Ehekrieg zwischen Titania und Oberon, die Verzweiflung der Liebenden, die theaterspielenden Handwerker oder den Kobold Puck, der zwischen den Welten wandelt, immer wieder neu interpretiert. Regisseur Jakob Weiss inszeniert für den »Theatertruck« des NTM den »Sommernachtstraum« als einen Reigen verschiedener Liebes- und Geschlechterkonstellationen und als »Theater im Theater« – die Elfen sind die Spielmacher der Komödie, die die Menschen miteinander aufführen. Auch hier gilt: Ende gut, alles gut und jeder Topf findet seinen Deckel – nur das Dickicht der Gefühle muss zuvor durchdrungen werden.




Mark

 K A T Z E L M A C H E R 

 von Rainer Werner Fassbinder 
 16.10.2020 staatstheater Karlsruhe 

Termine












“Die 50-minütige Aufführung, der sich ein Publikumsgespräch mit dem Ensemble anschließt, bringt die Botschaft des Stücks mit großem Engagement und Geschick über die Rampe. Regisseur Jakob Weiss rückt das Geschehen vor eine Videoleinwand, auf der Kernsätze des Textes in einprägsamen Arragements bekräftigt werden und reduziert den szenischen Aufwand des zehnköpfigen Ensembles auf kurze, plakative Bilder, die gerade durch die Kargheit der Umsetzung an Intensität gewinnen.” RHEINPFALZ








Grüß Gott, gepflegte Vorort-Langeweile! Die immer gleiche Gruppe junger Menschen trifft sich an immer gleichen Ecken und führt immergleiche Gespräche. Man tauscht Halbwahrheiten, Gehässigkeiten und heuchlerische Freundlichkeiten aus, man spielt sich auf, kontrolliert und kommentiert einander. Gemeinsam bleibt man einsam, ödet sich an. Bis ein Fremder zu der Gruppe stößt. Ein Gastarbeiter, abwertend Katzelmacher genannt, verändert alles. Der Neue wird als unliebsame Konkurrenz empfunden, er wird zum Sündenbock und zum Opfer rassistischer Gewalt.

Mit: Viola Müller, Lodi Doumit, Alisa Kunina, Lilian Prent, Lilian Haupt, Constantin Petry, Hadeer Hando Khairi, Pål Fredrik Kvale, Nico Herzig, Julius Anton
Regie & Bühne: Jakob Weiss, Kostüme: Elena Gaus, Video: Katharina Merten, Dramaturgie: Mona vom Dahl, Regieassistenz: Janina Haring, Dominik Klingel, Bühnenbildassistenz: Emily Ortlepp, Kostümassistenz: Mara Wedekind  

Copyright Fotos: Arno Kohlem, Titelbild: Felix Grünschloss 










Mark

 G E W A L T U N D L E I D E N S C H A F T 

Deutsche Erstaufführung
nach dem Film von Luchino Visconti
12.09.2020 Deutsches Theater Göttingen

Termine












"Ein bewegendes Stück mit menschlichen und politischen Dimensionen … Weiss ist ein Meister der Andeutung." Göttinger Tageblatt

“...ein Kammerspiel von tiefer politischer und psychologischer Tragik... Am Ende gab es langen Beifall.” HNA

“Jakob Weiss [vertraut] in seiner Inszenierung ...auf die Sprache der Bilder, die aus der Imagination schöpfen.” Kulturbüro Göttingen





Mit: Angelika Fornell, Daniel Mühe, Anna Paula Muth, Paul Wenning, Gabriel von Berlepsch, Regie & Bühne: Jakob Weiss, Kostüm: Elena Gaus, Musik: Kriton Klingler-Ioannides, Dramaturgie: Jascha Fendel, Regieassistenz: Johanna Schwung, Soufflage: Julia Schröder

Luchino Viscontis spätes Meisterwerk »Gewalt und Leidenschaft« ist eine intime Auseinandersetzung mit dem nahenden Tod, der Sehnsucht nach Leben und der Tragik von menschlichen Abhängigkeiten. Vor dem Hintergrund der ewigen Stadt erzählt Visconti die Geschichte eines alternden amerikanischen Professors, der sich in seinem römischen Palais in die Welt von Büchern und Kunstschätzen zurückgezogen hat. Seine Ruhe wird gestört, als die reiche und vulgäre Industriellengattin Marchesa Brumonti den Professor dazu nötigt, ihr eine unbenutzte obere Etage im Palais zu vermieten. In diese Wohnung zieht der mittellose Gigolo Konrad Huebel, der junge Geliebte der Marchesa, Brumontis Tochter Lietta und deren Verlobter Stefano ein. Das Chaos, das mit den neuen Mietern ins Haus eingezogen ist, reißt den Professor aus seiner kultivierten Lethargie und obwohl es immer wieder zum Streit kommt, wachsen ihm die jungen Mitbewohner ans Herz und werden für ihn eine Ersatzfamilie. Besonders der faszinierende und schöngeistige Konrad, der seine kriminelle Vergangenheit geheim hält, zieht ihn magisch an. Als es eines Abends zum Streit in der Familie kommt, öffnen sich die Gräben zwischen den Habenden und den Abhängigen, den Faschisten und den linken Revolutionären und die ungewöhnliche Wohngemeinschaft bricht auseinander.





Mark

 R Ä U B E R H O T Z E N P L O T Z 

Staatstheater Darmstadt
Premiere 17.11.2019
Termine













"Überhaupt hat Jakob Weiss die Kaspergeschichte liebevoll mit vielen Details garniert."
Kritik RÄUBER HOTZENPLOTZ Echo Darmstadt

"Jakob Weiss hat erst als Bühnenbildner gearbeitet, bevor er Regisseur wurde, und das sieht man seiner Inszenierung ganz unbedingt an. Wie eine Mischung aus Variété und Kasperletheater wirkt das; der Bühne im Kleinen Haus des Staatstheaters hat Weiss einen Rahmen wie ein alter Zirkus verpasst..."
Kritik RÄUBER HOTZENPLOTZ Frankfurter Allgemeine Zeitung










RÄUBER HOTZENPLOTZ Daniel Scholz / Thorsten Loeb KASPERL Robert Lang / Konrad Mutschler* SEPPEL Hans-Christian Hegewald / Antonia Wolf* GROSSMUTTER Mathias Znidarec / Sandra Russo WACHTMEISTER ALOIS DIMPFELMOSER Hubert Schlemmer / Karin Klein Z AUBERER PETROSILIUS ZWACKELMANN Erwin Aljukić / Jörg Zirnstein UNKE / FEE AMARYLLIS Stefan Schuster / Gabriele Drechsel MUSIKER Timo Willecke, Lucas Dillmann, Fabrice Kuhmann

Regie+Bühne Jakob Weiss, Kostüm Elena Gaus, Musik: Timo Willecke, Dramaturgie: Oliver Brunner
Regieassistenz: Lisa Jelkmann, Kostümassistenz: Corina Krisztian, Soufflage: Christine Barth
Regiehospitanz: Ludovica Teglia
(c) Fotos: Robert Schittko

Mark

 L I E B E / E I N E A R G U M E N T A T I V E Ü B U N G 

Sivan Ben Yishai / aus dem Englischen von Maren Kames
Uraufführung Premiere: Do, 26. September 2019
eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2020 
eingeladen zur Woche Junger Schaupielerinnen und Schauspieler Bensheim 2020

Nennung Beste Nachwuchsregie Jahresumfrage Theater heute

Termine










“Dem zugleich trügerisch leichten und bitterbösen Ton von Ben Yishais Text steht diese präzise Inszenierung gut, elegant werden die Konditionierungen des heteronormativen Miteinanders ausgelotet.” Theater heute


“ein echter Wort- und Sinnenrausch. Eine innovative, kunstvolle und rasante Sprache, die Tabus offensiv angeht. Super Schauspieler. Facettenreichtum der Perspektiven. Tolles Timing. Pointen in Serie. - Begeisterter Applaus.”  Rhein-Neckar-Zeitung

“Regisseur und Bühnenbildner Jakob Weiss macht erst gar nicht den Versuch, diese »argumentative Übung« durch viel Action aufzulockern. Nur eine Art Tunnel aus rosarot glimmenden Leuchtstoffherzen hat er geschaffen, eine Harmoniehölle, in der die fünf Olivias mit ihren zwischen widerständiger Wut und milder Selbstaufgabe changierenden Gefühlslagen ringen.”  Die Rheinpfalz

“Hier handelt es sich um ein Sprachexerzitium. Die Schauspieler sind großartig: Sie machen das vom Flüstern bis zum aggressiven Acting toll...”   Deutschlandfunk Kultur









Popeye liebt Spinat, Tätowierungen und Olivia Öl. Das neue Stück der diesjährigen Hausautorin Sivan Ben Yishai macht den Comic-Mythos zur Kulisse eines Beziehungsdramas – und die weibliche Nebenrolle zur Hauptfigur: Aus ihrer Perspektive erzählt sie die intime Geschichte eines Liebespaares, dessen feministisch aufgeklärtes Weltbild viele blinde Flecken hat. Auf virtuose und höchst komische Weise macht Sivan Ben Yishai das Private zum Politischen. Die beiden Comicfiguren werden zur Reflexionsfläche für Jedermann und Jedefrau.


Mit:  Tala Al-Deen,
 Rocco Brück, Almut Henkel, Ragna Pitoll, Sarah Zastrau Regie & Bühne: Jakob Weiss, Kostüme: Elena Gaus, Licht: Björn Klaassen, Dramaturgie: Sascha Hargesheimer, Mitarbeit Dranaturgie:  Ouldooz  Pirniya, Regieassistenz: Jessica Weisskirchen, Ausstattungsassitenz: Sophie Lichtenberg, Soufflage: Anette Kaerner, Regiehospitanz: Greta Klein
(c) Fotos: Hans Jörg Michel










Mark