R Ä U B E R H O T Z E N P L O T Z

Staatstheater Darmstadt
Premiere 17.11.2019
Termine











"Überhaupt hat Jakob Weiss die Kaspergeschichte liebevoll mit vielen Details garniert."
Kritik RÄUBER HOTZENPLOTZ Echo Darmstadt

"Jakob Weiss hat erst als Bühnenbildner gearbeitet, bevor er Regisseur wurde, und das sieht man seiner Inszenierung ganz unbedingt an. Wie eine Mischung aus Variété und Kasperletheater wirkt das; der Bühne im Kleinen Haus des Staatstheaters hat Weiss einen Rahmen wie ein alter Zirkus verpasst..."
Kritik RÄUBER HOTZENPLOTZ Frankfurter Allgemeine Zeitung







Räuber Hotzenplotz überfällt Kasperls Großmutter und stiehlt ihr die geliebte Kaffeemühle. Kasperl und Seppel beschließen, den Räuber mit einem Trick Wachtmeister Dimpfelmoser zu übergeben. Doch Hotzenplotz durchschaut den Plan und fängt die beiden Helden. Da aber Kasperl und Seppel vorher ihre Kopfbedeckung getauscht haben, kommt es zu einer Verwechslung. So wird der Kasperl als Seppel an den Zauberer Petrosilius Zwackelmann verkauft und muss von nun an Kartoffeln schälen. Seppel muss als Kasperl dem Räuber Hotzenplotz zur Hand gehen. Eine verzwickte Situation, aus der man nur noch mit Hilfe von Magie gerettet werden kann.

mit:
RÄUBER HOTZENPLOTZ Daniel Scholz / Thorsten Loeb KASPERL Robert Lang / Konrad Mutschler SEPPEL Hans-Christian Hegewald / Antonia Wolf GROSSMUTTER Mathias Znidarec / Sandra Russo WACHTMEISTER ALOIS DIMPFELMOSER Hubert Schlemmer / Karin Klein Z AUBERER PETROSILIUS ZWACKELMANN Erwin Aljukić / Jörg Zirnstein UNKE / FEE AMARYLLIS Stefan Schuster / Gabriele Drechsel MUSIKER Timo Willecke, Lucas Dillmann, Fabrice Kuhmann

Regie+Bühne Jakob Weiss, Kostüm Elena Gaus, Musik: Timo Willecke, Dramaturgie: Oliver Brunner
Regieassistenz: Lisa Jelkmann, Kostümassistenz: Corina Krisztian, Soufflage: Christine Barth
Regiehospitanz: Ludovica Teglia
(c) Fotos: Robert Schittko


Mark

L I E B E / E I N E A R G U M E N T A T I V E Ü B U N G

Sivan Ben Yishai / aus dem Englischen von Maren Kames
Uraufführung Premiere: Do, 26. September 2019
eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2020
eingeladen zur Woche Junger Schaupielerinnen und Schauspieler Bensheim 2020


Termine










“Dem zugleich trügerisch leichten und bitterbösen Ton von Ben Yishais Text steht diese präzise Inszenierung gut, elegant werden die Konditionierungen des heteronormativen Miteinanders ausgelotet.” Theater heute


“ein echter Wort- und Sinnenrausch. Eine innovative, kunstvolle und rasante Sprache, die Tabus offensiv angeht. Super Schauspieler. Facettenreichtum der Perspektiven. Tolles Timing. Pointen in Serie. - Begeisterter Applaus.”  Rhein-Neckar-Zeitung

“Regisseur und Bühnenbildner Jakob Weiss macht erst gar nicht den Versuch, diese »argumentative Übung« durch viel Action aufzulockern. Nur eine Art Tunnel aus rosarot glimmenden Leuchtstoffherzen hat er geschaffen, eine Harmoniehölle, in der die fünf Olivias mit ihren zwischen widerständiger Wut und milder Selbstaufgabe changierenden Gefühlslagen ringen.”  Die Rheinpfalz

“Hier handelt es sich um ein Sprachexerzitium. Die Schauspieler sind großartig: Sie machen das vom Flüstern bis zum aggressiven Acting toll...”   Deutschlandfunk Kultur









Popeye liebt Spinat, Tätowierungen und Olivia Öl. Das neue Stück der diesjährigen Hausautorin Sivan Ben Yishai macht den Comic-Mythos zur Kulisse eines Beziehungsdramas – und die weibliche Nebenrolle zur Hauptfigur: Aus ihrer Perspektive erzählt sie die intime Geschichte eines Liebespaares, dessen feministisch aufgeklärtes Weltbild viele blinde Flecken hat. Auf virtuose und höchst komische Weise macht Sivan Ben Yishai das Private zum Politischen. Die beiden Comicfiguren werden zur Reflexionsfläche für Jedermann und Jedefrau.


Mit:  Tala Al-Deen, Rocco Brück, Almut Henkel, Ragna Pitoll, Sarah Zastrau
Regie & Bühne: Jakob Weiss, Kostüme: Elena Gaus, Licht: Björn Klaassen, Dramaturgie: Sascha Hargesheimer, Mitarbeit Dranaturgie:  Ouldooz  Pirniya, Regieassistenz: Jessica Weisskirchen, Ausstattungsassitenz: Sophie Lichtenberg, Soufflage: Anette Kaerner, Regiehospitanz: Greta Klein
(c) Fotos:  Hans Jörg Michel









Mark

T H E P L A Y L I S T

A transcultural performance inspired by the songs of the CIA-Torture-Paylist
National Academy of Performing Arts, Karachi Pakistan
Premiere: 31.03.2019




The torture-playlist of the CIA, a playlist of western (pop)music, used as a tool to torture the prisoners of Guantánamo, played by traditional Pakistani musicians is creating the frame for a performative  confrontation with the consequences of the „war on terror“ and Globalisation. A political music-performance, in cooperation between Pakistani and German artists, inspired by own research in Pakistan, as well as by the books Guantanamo Diary by Mohamedou Ould Slahi, Five years of my life by Murat Kurnaz and The CIA torture report. A shocking and moving mixture of pop music, tradition and cruelty.

THE PLAYLIST is a collective reflexion on differences and similarities of Islamic and Christian values and traditions, on capitalism and extremism. An interdisciplinary project in which music and singing, performing and speaking, playing and dancing alternate, mixed with documentary videos of own research in Pakistan.

Research Team: Elmira Bahrami, Jakob Weiss, Sunil Shankar, Fawad Khan | Concept: Jakob Weiss |
Texts: Fawad Khan | Stage Direction: Fawad Khan, Jakob Weiss | Choreography: Joshinder Chagger, Sunil Shankar | Music: Elmira Bahrami | Performance: Fawad Khan, Elmira Bahrami, Sunil Shankar, Joshinder Chagger, Jakob Weiss | Music Direction: Yusuf Kerai | Musicians: Ahsan Bari (Gesang), Shehroze (Sitar, Gesang) | Stage-Design: Jakob Weiss | Costumes: Erum Bashir |  Light: Zain Ahmed | Supported by: Goethe-Institut, Internationaler Koproduktionsfond, Berlin Senat Departement for Culture and Europe, NAPA Karachi



Dokumentation THE PLAYLIST:




Mark

I N D E R S C H W E B E

von Maya Arad Yasur

Deutsche Erstaufführung 19.10.2018 Deutsches Theater Göttingen
Termine











"Schleuning und Ahrendt spielen dieses Zwei-Personenstück mit großer Eindringlichkeit, überzeugend lassen sie ihre Figuren schwanken zwischen Wut, Unsicherheit, Verzweiflung, Trauer und einem Rest Hoffnung. Weiss Inszenierung ist dicht und präzise. 80 intensive Minuten, die den Theaterbesuch lohnen." Göttinger Tageblatt

Interview Kulturbüro Göttingen

“In der Schwebe ist ein durch viele hervorragende Elemente überladenes Stück mit einer durchaus cleveren Inszenierung” litlog



Zwei Männer hängen an der Glaswand eines Hochhauses in einer westlichen Stadt. Die zwei haben eine gemeinsame Vergangenheit, eine Geschichte, die sie einst vereint und dann auseinandergetrieben hat. Mit Blick auf die gut angezogenen Geschäftsleute auf der anderen Seite des Glases, einer Welt, die sie zwar sehen, der sie aber nicht angehören können, treffen sich die Flüchtlinge Isaac und Benjamin scheinbar zufällig in schwindelerregender Höhe, um Fenster zu putzen. Sie haben sich darauf geeinigt, nicht über die Geschehnisse in ihrer Heimat zu reden, die sie aufgrund des Krieges verlassen mussten. Doch das Gespräch entwickelt sich in eine Richtung, die schnell deutlich macht, dass dieses Treffen auf Höhe des 13. Stocks kein Zufall, sondern ein lang gehegter Plan sein muss. Und so müssen sich die Männer in dieser lebensbedrohlichen Situation mit den Dämonen des Krieges, den Verletzungen der Flucht und den Fragen nach Schuld auseinandersetzten. »In der Schwebe« ist ein politischer Thriller, der das Publikum mit vergangenen Traumata und unsicherer Zukunft konfrontiert. Das Stück spielt mit unserem Urteilsvermögen, macht unserer schwarz-weißen Gewissheit einen Strich durch die Rechnung und entblößt unerwartete Wendungen, die uns zwingen, unsere Auffassung von Gut und Böse zu revidieren.

mit: Marius Ahrendt und Gregor Schleuning, Regie + Bühne: Jakob Weiss, Kostüm: Elena Gaus, Dramaturgie: Verena von Waldow (C) Fotos: Isabel Winarsch




Mark
C Y R A N O 
nach Edmond Rostand
in einer Bearbeitung von Jo Roets und Greet Vissers
Premiere: 14.09.2018 Württembergische Landesbühne Esslingen
TERMINE











"Und obwohl man zunächst staunend vor dem schrillen Bühnentraum im Gold, Pink und Weiß steht, hatte Regisseur Jakob Weiss doch genau den richtigen Riecher mit seiner anfangs barock-exaltierten, dann immer stiller, immer echter werdenden Inszenierung."
Kritik Esslinger Zeitung




Kaum jemand kann die Liebe in schönere Worte fassen als Cyrano. Doch der junge Mann ist nicht nur ein feinfühliger Dichter, sondern auch ein äußerst begabter Fechtkünstler, der jedes Duell mit links gewinnt. Bloß einen Gegner kann er weder mit dem Degen noch mit seiner scharfen Zunge besiegen: seine eigene Nase. Riesengroß sitzt sie in seinem Gesicht und nimmt ihm jede Hoffnung auf das Liebesglück mit seiner angebeteten Roxane. Denn die hat nur Augen für Christian, der außergewöhnlich attraktiv, aber sprachlich unbeholfen und alles andere als geistreich ist. Um Roxane vor einer herben Enttäuschung zu bewahren, beschließt Cyrano Christian seine Worte zu leihen und ihm als „Ghostwriter“ unter die Arme zu greifen: Im Namen des schönen Kadetten verfasst er zarte Liebesgedichte. Und sein Plan zeigt Wirkung: Roxane verliert durch die schöne Poesie ihr Herz an Christian. So schreibt Cyrano verdeckt weiter, selbst als er mit Christian in den Krieg ziehen muss. Mit jedem Brief verliebt sich Roxane mehr. Als der Krieg vorbei ist und nur einer der beiden Männer zurückkehrt, werden die Karten neu gemischt. Ob die Wahrheit um den Verfasser der Briefe ans Licht kommen wird?
Was empfinden wir als "schön"? Worin verlieben wir uns? Und wie wandelbar ist unsere Vorstellung von Schönheit und Liebe letztlich? Mit seinem Versdrama "Cyrano de Bergerac" schuf Edmond Rostand eine zeitlose Geschichte über das Verliebtsein.

REGIE + BÜHNE: Jakob Weiss KOSTÜME: Elena Gaus DRAMATURGIE: Stephanie Serles
mit: Timo Beyerling, Alessandra Bosch, Daniel Großkämper




Mark